08.02.2010  11:53 Uhr

Berghöfer Consulting Studie
Personalentwicklung im Berliner Mittelstand 2010

Berlin. Zwei Jahre nach der ersten Studie zum Thema Personalentwicklung im Berliner Mittelstand der Berghöfer Consulting, erscheint 2010 die Folgestudie. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf aktuellen Trends in der Personalentwicklung und –auswahl. Inwiefern sind die Personalentwicklungsthemen, wie beispielsweise Employer Branding, bereits in KMUs angekommen? Wie werden neue Trends von Personalern kleiner und mittelständiger Unternehmen eingeschätzt? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der durchgeführten Studie.

Ausgangssituation

Berlin als Wirtschaftsstandort ist geprägt von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die mit Hilfe von innovativen Ideen und einer ausgeprägten Kundenorientierung erfolgreich am Markt tätig sind. Die Innovationskraft und damit die Wettbewerbsvorteile dieser Unternehmen beruhen vor allem auf den kreativen Ideen ihrer Mitarbeiter. Deshalb liegt es im Interesse eines jeden Unternehmens, sein wichtigstes Kapital, die Mitarbeiter, systematisch auszuwählen und zu entwickeln. Inwieweit das schon Realität ist, ist Thema dieser Studie.

Nachdem wir uns in der Studie „Personalentwicklung im Berliner Mittelstand 2008“ vor allem mit dem allgemeinen Status-quo in den Bereichen der Personalauswahl sowie der Mitarbeiter- und Führungskräfteentwicklung befasst haben, standen dieses Mal, neben Fragen zur Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Personalarbeit, spezifische Aspekte der Personalauswahl und –entwicklung im Fokus.

Die Studie

Im Fokus der Studie „Personalentwicklung im Berliner Mittelstand 2010“ stehen aktuelle Trends aus den Bereichen der Personalentwicklung und -auswahl. Hierfür werden aufbauend auf unserer letzten Studie „Personalentwicklung im Berliner Mittelstand 2008“, der Umgang mit den Themenbereichen Mitarbeiterentwicklung, genutzte Recruiting-Kanäle, Umgang mit dem demographischen Wandel sowie der aktuelle Stellenwert von Employer Branding erfragt und in Beziehung zu den Ergebnissen der vorherigen Studie gesetzt. Darüber hinaus werden die direkten Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Personalarbeit der Unternehmen und die thematischen Schwerpunkte der nächsten 12 Monate erfragt.

Zentrale Ergebnisse

Fast 90% der befragten Unternehmen geben an, ihre Mitarbeiter regelmäßig weiterzubilden. Ca. 40% der Unternehmen schulen zurzeit Fremdsprachen.
Nur ein geringer Anteil der befragten Berliner Unternehmen musste aufgrund der Wirtschaftskrise Mitarbeiter entlassen. Kurzarbeit haben knapp 1/5 angemeldet. Und über 2/3 der Unternehmen gehen davon aus, dass sie auch in 2010 keine Mitarbeiter entlassen müssen.
Bezüglich der meistgenutzten Recruiting-Kanäle sind mit großem Abstand Online-Jobbörsen und die eigene Internetseite mit je 84%. Die Dienstleistungen der Arbeitsagentur werden dagegen nur in den seltensten Fällen in Anspruch genommen.
Die Hälfte der befragten Personaler wissen, welche Thematik sich hinter dem Begriff „Employer Branding“ verbirgt, davon wiederum halten 80,9% es für einen sinnvollen Ansatz für mittelständische Unternehmen bei der Suche nach qualifiziertem Personal. Die zentralen Personalthemen in 2010 sind für die befragten Personaler der Auf- bzw. Ausbau der Personalentwicklung sowie die verstärkte Mitarbeitersuche.


 
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