05.11.2009  14:39 Uhr

RBB-Tarifverhandlungen
Reim will Schlichtungsverfahren bei RBB-Tarifverhandlungen

Berlin. Die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Dagmar Reim, hat der Gewerkschaft ver.di und dem Deutschen Journalistenverband (DJV) bei den Verhandlungen um höhere Löhne und Gehälter ein Schlichtungsverfahren vorgeschlagen.

Dabei sollen beide Seiten eine Person benennen, die mit Mitgliedern der bisherigen Verhandlungsdelegationen einen Einigungsvorschlag erarbeitet, wie der RBB am Donnerstag in Berlin mitteilte. Die RBB-Geschäftsleitung werde den Schlichterspruch akzeptieren.

«Wir wollen mit diesem Schritt die Tarifauseinandersetzungen zügig beenden», sagte Reim. Das liege im Interesse aller RBB-Mitarbeiter. Zudem hätten die Gebührenzahler ein «Recht auf zuverlässige Programmangebote», fügte die Intendantin hinzu.

Die Verhandlungen um höhere Gehälter und Honorare für den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) waren vergangene Woche abgebrochen worden. Aufgrund des Tarifstreits war es bereits wiederholt zu Programmausfällen gekommen. Die Gespräche zwischen der RBB-Geschäftsleitung und den Gewerkschaften sollen den bisherigen Planungen zufolge am 17. November wieder aufgenommen werden.

ver.di strebt einen Abschluss über einen Sockelbetrag von 100 Euro sowie eine Anhebung der Einkommen um 2,2 Prozent zum 1. Oktober dieses Jahres und um weitere 2,2 Prozent zwölf Monate später an.


 

(Redaktion)

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  • Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB)
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