30.09.2011  08:34 Uhr

A 100
IHK sieht in A 100 nicht höchste Priorität

Berlin. Für die Berliner Industrie- und Handelskammer (IHK) hat die umstrittene Verlängerung der Stadtautobahn A 100 nicht höchste Priorität.


Es gebe wichtigere wirtschaftspolitische Themen, denen sich Rot-Grün widmen sollte, heißt es in einem Bericht des "Tagesspiegel" (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. Die A 100 sei zwar bedeutsam für die Wirtschaft, aber "mitnichten die Schicksalsfrage für Berlin oder die Wirtschaft", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder dem Blatt .

Die Auseinandersetzung zwischen den möglichen Koalitionspartnern "verstellt den Blick auf Dinge, die deutlich höhere Priorität haben sollten". Als Beispiele nannte Eder die Umwandlung des Flughafens Tegel zum Industriestandort, eine Verwaltungsreform, die Konsolidierung des Landeshaushalts und den Kampf gegen Fachkräftemangel.


 

(dapd)



 


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