09.02.2012  09:38 Uhr

Marie Jalowicz
Ausstellung erzählt von Verstecken einer Jüdin während der NS-Zeit

Berlin. Die Flucht der Jüdin Marie Jalowicz während des Zweiten Weltkriegs in Berlin wird ab Donnerstag (9. Februar, 15.00 Uhr) in einer Ausstellung im Haus des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) in Tiergarten dargestellt.

Jalowicz lebte als Zwangsarbeiterin bei Siemens von 1942 bis 1945 in wechselnden Verstecken in der Umgebung Berlins, um der Deportation zu entgehen, wie der DGB mitteilte. Schüler eines Wildauer Gymnasiums hatten das Schicksal der Jüdin recherchiert. Die Ergebnisse sind bis 10. März in der Ausstellung in der Keithstraße 1-3 zu sehen.

Die Schau entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum und dem Verein Arbeit und Leben Berlin-Brandenburg.


 

(dapd)



 


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