Berliner Handelsindex 2009/10
Neuer Berliner Handelsindex 2009/10 wird heute veröffentlicht
Berlin. Der Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain hat mit der Warschauer Straße und der Bergmannstraße die beiden Einkaufsstraßen Berlins mit dem höchsten Kaufkraftindex – diese und andere Informationen liefert der neue Handelsindex, der heute, am 22.9. veröffentlicht wird.
Herausgeber dieser berlinweit einzigen Vergleichsübersicht zu den 65 umsatzstärksten Einkaufsstraßen der Hauptstadt, ist seit 2007 die Immobiliengesellschaft «Grupe – Die Einzelhandelsmakler». Periphere Handelslagen in den Berliner Bezirken bleiben in den Mietübersichten anderer Maklerhäuser bislang unberücksichtigt. «Der Handelsindex füllt diese Informationslücke und schafft darüberhinaus noch Markttransparenz für Immobilienbesitzer, Einzelhändler und Investoren», so Firmengründer Stephan Grupe.
Neben den bisherigen Kategorien Lagebewertung und Mietpreisempfehlungen für Ladenflächen, enthält der Handelsindex 2009/10 Informationen zum Kaufkraftindex, Filialisierungsgrad und zur Passantenfrequenz.
In Zusammenarbeit mit dem Studiengang Immobilienwirtschaft der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin (HTW), ist es dem Maklerunternehmen gelungen, die bislang differenzierteste und im Datensatz auch umfangreichste Dokumentation von Einzelhandelsmieten und Lageeinstufungen für Berliner Einkaufsstraßen vorzulegen.
Mit verblüffenden Ergebnissen: So weisen die Warschauer Straße und Bergmannstraße den höchsten Kaufkraftindex aller Berliner Einkaufsstraßen auf. Mit Werten von 118 bzw. 111 liegen die beiden Einzelhandelslagen vor etablierten Top 1a-Lagen wie der Tauentzienstraße oder der Friedrichstraße (beide 104). Gleichzeitig besitzt die Bergmannstraße mit sieben Prozent den niedrigsten Filialisierungsgrad in Berlin.
«Hier wird ein Trend gesetzt, denn es besteht zunehmende Flächennachfrage und dadurch Potential für Einzelhändler und Vermieter», weiß Stephan Grupe, Herausgeber des Handelsindex.
Die Broschüre enthält dazu noch aktuelle Profildaten zu allen Berliner Stadtteilen über Einwohnerzahl, Anzahl der Personen pro Haushalt, sowie das durchschnittliche Netto-Einkommen. «Unser Ziel war es, ein methodisches Bewertungsverfahren mit objektiven Bewertungs-instrumenten für Einzelhandelslagen zu analysieren und zu ergänzen», so Projektleiter Gustav Salffner, Lehrbeauftragter an der HTW. Dies sei ihm mit seinem Studententeam gelungen, bestätigt der Handelsimmobilienökonom Stephan Grupe, der das Familienunternehmen seit der Gründung 1999 leitet. «Der neue Handelsindex ermöglicht Standortbewertungen in einer bislang unbekannten Markttiefe», so Stephan Grupe weiter.
Dazu zählen Aussagen über aktuelle branchenrelevante Entwicklungen, wie etwa den Durchschnittsmieten: Die sanken bei den 1a-Stadtteillagen im Vergleich zum Vorjahr um 2,75 Prozent. Allen voran:die Bahnhofstraße in Köpenick; dort sanken die Durchschnittsmieten im gleichen Zeitraum um 28,57 Prozent bei kleinen Ladenflächen und um 16,67 Prozent bei großen.
Fünf Handelslagen erfuhren Aufwertungen: Darunter Alexanderplatz, Charlottenstraße, Kurfürstendamm (oberer Abschnitt) und Wilmersdorfer Straße außerhalb der Fußgängerzone. Dem Hackeschen Markt gelang dabei der Sprung in die Top-1a-Lage.
Sechs Handelslagen verzeichnen Mietanstiege. Dazu zählen die Friedrichstraße, Hackescher Markt, Kurfürstendamm, Rosenthaler Straße und die Tauentzienstraße.
Bei acht Lagen sinken die Mieten: Darunter Bahnhofstraße (Köpenick), Berliner Allee (Weißensee), Hauptstraße, Kottbusser Damm, Rüdesheimer Platz, Teltower Damm, sowie Zeltinger Platz. Den größten Mietanstieg bei kleinen Flächen hat die Schönhauser Allee um 14,29 Prozent zu verzeichnen.
Im dritten Jahr des Erscheinens hat der Handelsindex nicht nur eine brancheninterne Akzeptanz erhalten, sondern hat sich auch in Fällen von Mietstreitigkeiten zwischen Einzelhändlern und Immobilienbesitzern bei Rechtsanwälten und Gutachtern als justitiable Bewertungsreferenz erwiesen.
Die IHK Berlin wird den aktuellen Berliner Handelsindex als Hinweis für ihren Orientierungsrahmen für Gewerbemieten wieder auf ihrer Internetplattform miteinbinden.
Vor allem berlinweit tätige Unternehmen wie die McPaper AG nutzen den Informationsvorteil dieser Mietpreisübersicht: „Der Handelsindex ist für uns eine wichtige Entscheidungshilfe bei der Anmietung von Filialflächen in Stadtteillagen“, bestätigt Prokurist Jörg Gantzberg.
Wie wichtig diese Stadtteillagen für den -trotz Wirtschaftskrise- gegenwärtigen Boom von Geschäftneueröffnungen sind, zeigen aktuelle Zahlen des Immobilienberatungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE): Demnach sind vor allem bundesweit die Stadtteillagen für den aktuellen Trend verantwortlich. CBRE zufolge, stiegen die Neuvermietungen dort um 336 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Grupe-Die Einzelhandelsmakler haben sich als Fachmakler für Stadtteillagen in Berlin etabliert. Seit Gründung 1999 hat das Familienunternehmen an die 400 Läden vermittelt mit einer Gesamtfläche von 90.240 qm. Mittlerweile begleiten und berät Grupe Immobilien vor allem Filialunternehmen bei deren Expansion in Berliner Stadtteillagen. «Wir verbinden die Erfahrung und Kompetenz eines Maklergroßunternehmens mit der Flexibilität und Marktkenntnis eines Berliner Familienunternehmens », so Stephan Grupe.
Handelsindex kann ab sofort bestellt werden, zum Preis von 19,50 Euro inkl. gesetzl. MwSt.
unter: www.handelsindex-berlin.de
www.die-einzelhandelsmakler.de
(Redaktion)
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