S-Bahn Berlin
VBB: Situation bei der Berliner S-Bahn "außer Kontrolle"
Berlin. Die Wartungsmängel bei der Berliner S-Bahn sind offenbar größer als bisher angenommen. Die Situation bei der S-Bahn sei offensichtlich «außer Kontrolle geraten», sagte der Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB), Hans-Werner Franz, am Dienstag.
Die Probleme bei der S-Bahn seien seiner Ansicht nach in der Geschichte des öffentlichen Personennahverkehrs einmalig. Dazu geführt hätten verlängerte Wartungsintervalle, mangelnde Kontrollen der Fahrzeuge und der Personalabbau in den Werkstätten der S-Bahn.
Der VBB-Chef zeigte sich empört darüber, dass die Probleme auf dem sogenannten Bahngipfel am Montag in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung von Bahn und S-Bahn nicht angesprochen worden seien. Ein Gespräch wie das mit Bahn-Vorstand Ulrich Homburg habe er noch nicht erlebt. Er habe die ganze Zeit gedacht, «hier stimmt doch was nicht».
Als dann zwei Stunden nach Ende des Gesprächs die Probleme mit den Bremsen bekanntwurden, sei er «völlig konsterniert» gewesen, unterstrich Franz. Er sei entsetzt, welch großer Mangel an Sorgfaltspflicht bei der S-Bahn und beim DB-Konzern geherrscht habe. Die Verantwortlichen bei der S-Bahn müssten «endlich die Karten auf den Tisch legen» und den tatsächlichen Zustand der Fahrzeuge sowie der Werkstatt- und Personalkapazitäten darlegen.
Wie das Internetportal «Morgenpost Online» am Dienstag unter Berufung auf das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) berichtete, wurde der Fehler an den Bremszylindern bei einer Versuchsfahrt am 21. August entdeckt, bis zum 1. September seien dann mindestens 29 defekte Bremszylinder gefunden worden.
Daraufhin ist dem Blatt zufolge die Prüfungsfrist abermals verkürzt worden. Anschließend wurde ein Waggon festgestellt, an dem vier von acht Bremszylindern defekt waren. Daraufhin seien alle Züge, deren Bremszylinder eine Laufleistung von 1,35 Millionen Kilometern und mehr haben, dem Verkehr gezogen worden.
(ddp)
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Herzlichen Dank liebe BVG... Der Slogan gehört abgeschafft. Hatten wir doch gerade das erste S-Bahn Chaos erfolgreich verdrängt und nun schon wieder so ein Durcheinander. Man könnte es fast als Deja- Vu bezeichnen, nur mit dem Unterschied das dieses mal niemand weiß, wie lange die Züge nicht fahren. Ich konnte das bisher zumindestens nirgends rauslesen. Es ist eine Blamage, eine Peinlichkeit für Berlin. Nun drängt sich mir die nächste Frage auf... Seit 2004 wurden die Bremszylinder angeblich nicht mehr kontrolliert... Entschuldigung, aber es fahren täglich 1,3 Millionen Menschen mit der Bahn. Und wo bleibt dann die Sicherheit? Wofür zahlen die 1,3 Millionen Fahrgäste ihre Fahrkarte? Für neue Scheiben, weil diese ständig zerkratzt werden? Ich glaube wohl nicht... Es ist auch hervorragend wie die Bahn auf ihrer Internetseite meint einem den Notfallplan mal näher bringen zu wollen. Man hat Einsicht in ein Liniennetz- der eigentlich nur mit roten Kreuzen überfüllt ist, wo man dann sieht welche Bahnen nicht fahren. Und dann gibt es ja einen undurchsichtigen Notfallplan, womit ich auch nicht an mein Ziel komme. Ich bedanke mich für dieses Deja-Vu und freue mich morgen auf meine Bahnfahrt... Ich bin gespannt ob ich pünktlich bzw. überhaupt ankomme.
Ich fände es mehr als richtig allen Bürgern in Berlin ein halbes Jahr lang die BVG komplett kostenfrei nutzen zu lassen.
A. für die fahrlässige Gefährdung der Sicherheit der Fahrgäste all die Jahre
und
B. für die Ausfälle und das Chaos, dem wir derzeit ausgeliefert sind.
Woher die BVG für den Ausfall von 6 Monaten ihr Geld herholen kann, ist mir ehrlich gesagt egal, denn wie ich mit den Gefahren, denen ich ausgesetzt war umzugehen habe, seitde ich davon weiss, interessiert die BVG ja auch nicht und vom Chaos der mich auch viel Nerv u. Arbeit kostet will ich nicht reden.
Ein halbes Jahr kostenfrei für alle BVG Kunden! Ohne wenn und aber! Wer schliesst sich an?
Sorry, aber was hat die BVG mit der S-Bahn zutun? Oder fordern Sie Geld von Vattenfall zurück, wenn aus Ihrem Herd kein Gas mehr kommt?
Kann mich nur meinem Vorredner anschließen...die S Bahn gehört zur Deutschen und nicht zur BVG...wie blöd muss man eigentlich sein, um solch einen Müll zu schreiben?!? Kein Wunder, dass die geldgierigen Manager ihrem privatiesierungswahn in aller Ruhe und mit allen Konsequenzen nachgehen kann, wenn das "dumme Fußvolk" noch nicht einmal weiss, zu welchem Unternehmen die Bonzen gehören. Bahnen sollten generell staatlich bleiben (siehe Schweiz) und somit nicht unter Kostendruck geraten...wenn es um die Gesundheit der Reisenden geht, kann nicht zu Lasten des Personals und der Sicherheit gespart werden, denn qualifiziertes Personal und maximale Sicherheitsstandards sind nicht für 1 Euro zu haben, deshalb haben kapitalistische Sklavenhalter und ruinöser Konkurrenzdruck bei der Bewältigung sicherheitsrelavaner Aufgaben nichts zu suchen.
Na ja, inhaltlich gibt es wenig einzuwenden. Wenn allerdings in diesen wenigen Sätzen sieben Fehler auftauchen, ist ebenfalls „Gehirn einschalten" angesagt.
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